Freitag, 11. März 2016

Jennifer Holm - Der vierzehnte Goldfisch



Originalsprache:
Englisch
Originaltitel: The Fourteenth Goldfish
Genre: Kinderbuch
Verlag: heyne.fliegt
Buchart: gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 176 Seiten

Eigentlich mag die elfjährige Ellie keine Veränderungen. Im Moment zum Beispiel vermisst sie ihre alte Schule und ihren geliebten Goldfisch, der nach einem wundersam langen Leben gestorben ist. Da hilft es wenig, als ihre Mutter gesteht, dass das bereits der 13. Goldfisch war. Doch all das ist vergessen, als eines Abends ein seltsamer Junge auftaucht. Ein Junge in Opaklamotten, der behauptet, Ellies Großvater Melvin zu sein. Hat er tatsächlich das Wundermittel für ewige Jugend entdeckt? Begeistert folgt ihm Ellie in seine Welt der Wissenschaft, in der scheinbar NICHTS unmöglich ist, und die aufregendste Zeit in ihrem Leben beginnt …




                          
Dieses Buch war wirklich süß. Es geht um Ellie, ein elfjähriges Mädchen in der Middleschool, die ihre Liebe zur Wissenschaft entdeckt.
Ellie lebt bei ihrer Mutter, die für das Theater "brennt" und sie weiß, dass sie selbst das auch herausfinden muss: Für was sie brennt.
Dabei hilft ihr schließlich ihr Großvater Melvin, der plötzlich als Teenager vor ihrer Tür steht - er ist Wissenschaftler und hat ein Mittel zur Verjüngung und ewigen Jugend gefunden!
In diesem Buch geht um Ellies Probleme beim finden ihrer Leidenschaft, denn sie weiß nichts weiter, als das das Theater nichts für sie ist. Außerdem lebt sie sich mit ihrer besten Freundin auseinander, nachdem diese in der Middleschool ihre Leidenschaft für Volleyball entdeckt hat und neue Freunde fand.
Ellie entdeckt mit ihrem Großvater ihre wahre Liebe zur Wissenschaft und dass sie ihrem Großvater ähnlicher ist als gedacht, auch wenn er und ihre Mutter sich nicht allzu gut verstehen.
Sie findet ihren eigenen Weg und das ist das was wirklich wunderschön war an dem Buch.

Das Cover ist total toll gemacht - wenn man genau hinguckt kann man schon hier erkennen, dass es um die Liebe zur Wissenschaft geht und mir gefällt es einfach richtig gut.
Der Schreibstil selbst ist eher schlicht und einfach gehalten und war für mich persönlich fast ein wenig langweilig. Das Buch ist definitiv eher für jüngere Leser geeignet. Einige Kinderbücher würde ich auch allen Erwachsenen empfehlen, aber "Der vierzehnte Goldfisch" zählt nicht so wirklich dazu. Es ist ein tolles und informatives Buch für Kinder die im Alter unserer Protagonistin sind, aber für Ältere könnte es etwas langweilig werden. 
Ich selbst habe es gelesen als ich im Abistress war und bin der Meinung, dass es eine schöne Ablenkung und eine süße Geschichte war.
Was mir auch sehr gut gefallen hat ist die Tatsache dass das Buch Wissenschaftler wie Marie Curie und Robert Oppenheimer erwähnt werden und man dabei nochmal wirklich was lernen konnte und außerdem. dass es ethische Fragestellungen aufwirft, wie "was darf Wissenschaft und wo sind ihre Grenzen?". Das hatte ich wirklich nicht erwartet und somit hat es mich positiv überrascht.
An sich konnte ich mich nicht wirklich mit den Charakteren identifizieren aber ich mochte sie dennoch. Ellie ist sehr süß und bei ihr auch auf jeden Fall eine Entwicklung ihres Charakters geschieht, über die ich sehr gerne gelesen habe.

Alles in allem empfehle ich die Geschichte für jüngere Leser, vor allem denen, die Interesse an Wissenschaft zeigen. Aber auch anderen Kindern wird es sicher gefallen und die Message dass jeder seinem Traum nachgehen kann und das tuen sollte, was ihm gefällt ist sicherlich für alle Kinder sehr schön und wichtig.






"Der vierzehnte Goldfisch" ist eine schöne Geschichte über die Liebe zur Wissenschaft, das Finden einer Leidenschaft und über die Familie. Es hat eine schöne Botschaft und ist auf jeden Fall für jüngere Leser zu empfehlen - ich vergebe vier von fünf Sternen.















Vielen Dank an Randohouse und heyne.fliegt für dieses tolle Rezensionsexemplar!

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