Freitag, 31. Juli 2015

[Brief an eine fiktive Person] Happy Birthday, Harry!





Hallo :)
Dieser Post kommt leider einen Tag zu spät, aber ich wollte das hier trotzdem gerne mit euch teilen.
Gestern, am 31. Juli war in gewisser Weise ein besonderer Tag. Es handelt sich nämlich um den Geburtstag meiner Lieblingsautorin - J.K. Rowling.
Ich gehe mal stark davon aus, dass ihr sie alle kennt, die Autorin von Harry Potter. Gestern habe ich, wie viele andere auch, auf Instagram ein extra Harry Potter Bild hochgeladen um ihren Geburtstag zu feiern. Dabei habe ich eine kleine Nachricht "an sie" geschrieben und bin ins Nachdenken gekommen.
Ich bewundere Miss Jo für alles, was sie erreicht hat. Sie ist meiner Meinung nach die Person die wohl mit den größten Einfluss auf meine Generation hatte. Mit meinen 18 Jahren zähle ich mich in gewisser Weise zur "Harry Potter Generation".


Aber nicht nur J.K. Rowling, auch Harry selbst hatte gestern Geburtstag und ich möchte hier ein paar Gedanken mit euch teilen und einen kurzen "Brief" an Harry zu diesem Anlass verfassen...



Happy Birthday, Harry!

Du bist jetzt also tatsächlich 35 Jahre alt. Der 11 jährige kleine Junge, den ich vor nun schon 8 Jahren zum ersten Mal kennen gelernt habe, ist tatsächlich erwachsen geworden. Aber, weißt du was? Auch das 10 jährige Mädchen, dass dich damals schon bewundert hat ist inzwischen erwachsen. Seltsam, oder? Ich kann es jedenfalls kaum fassen, dass ich jetzt älter bin als du es jemals warst, während ich über dich gelesen habe. Ich bin älter als du es warst, als du im Battle of Hogwarts gekämpft und Voldemort endgültig besiegt hast.
Und dennoch, auch wenn du jünger warst, so mutig und weise wie du bin ich noch nicht geworden. Ich bin vielleicht älter als du es in deinen Büchern je warst, aber so richtig erwachsen fühle ich mich längst noch nicht.
Harry, ich konnte viel von dir lernen und ich bin dir wirklich dankbar dafür! Du hast mein Leben verändert und wirst immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben.
Ich musste nie die Welt retten, war nie die Auserwählte und habe nie gekämpft - im Gegenteil, ich bin jeder Auseinandersetzung lieber aus dem Weg gegangen. Ich bin nicht so mutig wie du und würde niemals nach Gryffindor kommen, bin für immer die innerliche Ravenclaw, aber dennoch habe ich vieles erlebt, was auch du auf deinem Weg zum Erwachsenwerden durchgemacht hast.
Ich habe mich verliebt und hatte Liebeskummer, war eifersüchtig und überglücklich.. Und die Erfahrung meines ersten Kusses war genauso schräg und irgendwie peinlich, wie deiner es wohl war.
Ich habe gemerkt, wie verdammt wichtig Freundschaft ist und sie mehr als alles andere zu schätzen gelernt.
Ich war manchmal verrückt wie Luna und ich bin genauso eine Leseratte wie Hermine geworden - mit beidem hatten deine Bücher in gewisser Weise zu tun.
Durch deine Geschichte und die Tatsache, dass sie so viele Menschen zusammenbringt (selbst Muggel!) habe ich mich mit einigen meiner besten Freunde angefreundet und die tollsten Menschen, die ich kenne in mein Leben gebracht, zu einer Zeit in meiner Kindheit, in der ich genau das von ganzem Herzen brauchte.
Danke dafür.
Danke für alles.
Danke, dass du noch heute immer für mich da bist, wenn ich mal ein bisschen Auszeit von der Muggelwelt brauche.

Danke, Harry.



Und wie ist das bei Dir so? Kannst Du mich da verstehen? Gehörst Du auch zur Harry Potter Generation? Wenn ja: Wann hast Du die Bücher zum ersten Mal gelesen und haben sie auch irgendwie Dein Leben verändert?
Und wenn nein, welche Bücher hatten den meisten Einfluss auf Dein Leben?
Über Kommentare freue ich mich riesig <3

Alles Liebe, Sarah :)


Mittwoch, 22. Juli 2015

[Lesemonat] Juni

Ach ja... das Wrap-Up am Ende des Monats. Im Juni habe ich mich schon ein wenig davor "gefürchtet" und dann beschlossen es erst mal nicht zu posten. Aber jetzt wollte ich es doch nicht mehr länger vor mir herschieben.
Nun ja, um mich zu verteidigen:
Es war ein Monat voller Schulstress, Leseflauten und fast keiner Zeit zum Lesen.. das merkt man auch :/





Ich habe Wo steckst du, Bernadette? damals beendet und so richtig gut gefallen hat es mir nicht. Das liegt aber vielleicht auch am Genre. Es war einfach wirklich nicht so sehr meins..
382 S.
3/5 Herzchen


Mein Herz und andere schwarze Löcher ist mein Monatshighlight  aus dem Juni und es hat mir super gut gefallen!
384 S.
4,5/5 Herzchen


Das dritte und tatsächlich letze Buch, dass ich in diesem Monat gelesen habe ist To All The Boys I've Loved Before und leider, leider wurde ich hier maßlos enttäuscht.
355 S.
2/5 Herzchen

Das einzig gute an den wenigen gelesenen Büchern ist, dass ich es bereits geschafft habe alle Bücher des letzten Monats zu rezensieren. (Ja, ich versuche positiv zu denken.)
Der Juli wird besser!
Ich habe es endlich geschafft meine Leseflaute zu überwinden glaube ich. Bisher habe ich immer noch nicht so viel gelesen aber es wird wieder.


Ich hoffe eure Lesezeit sah in letzter Zeit um einige erfolgreicher aus und wünsche euch eine gute Sommerzeit

Alles Liebe, Sarah <3

NEUES FORMAT: [Lesereise] Amsterdam

Hallo ihr lieben,

Heute kommt mal etwas Neues von mir!
Wie ihr sicherlich wisst, ist mein Blog nicht unbedingt der aktivste. So richtig mit dem Bloggen begonnen habe ich vor ungefähr 3 Monaten und in dieser Zeit sind gerade mal 32 Blogposts von mir online gegangen. Okay, das ist immerhin etwas aber im Verglich zu anderen Blogs ist das schon ziemlich mager. 

Ein Grund ist sicherlich, dass ich fast nur Rezensionspost gemacht habe.
Viele Blogger haben noch viel mehr als das zu bieten. Es gibt oft Formate, die zB wöchenlich gepostet werden und oft einfach Posts über aktuelle Geschehnisse und Gedanken.
Davon soll es von jetzt an bei mir auch mehr geben.

Mein erstes neues Format nennt sich


LESEREISE

Es ist Sommer und für viele heißt das Urlaub!
Für diejenigen die es sich zeitlich oder finanziell oder aus welchen Gründen auch immer, nicht leisten können wegzufahren, haben immerhin die Möglichkeit beim Lesen an allerlei fremde und spannende Ort zu reisen - seinen das Fantasywelten oder Länder, in die man schon immer mal wirklich reisen wollte.

Was aber wenn sich wegfahren und lesen verbinden?

Bei "Lesereise" geht es darum Wegzufahren und die richtige Urlaubslektüre gleich dabei zu haben - ein Buch, das etwas mit dem Reiseziel zu tun hat!

Die erste Lesereise führt uns heute nach AMSTERDAM


Der Grund dafür ist ganz einfach: Ich fahre mit meiner Klasse auf "Abschlussfahrt" (obwohl ich erst in einem Jahr Abi mache :P) nach Holland, ganz in die Nähe von Amsterdam und will lesetechnisch natürlich gut ausgerüstet sein!

Hier also nun die Bücher die mich begleiten werden auf meiner Lesereise nach Amsterdam!


The Fault In Our Stars von John Green, zu deutsch Das Schicksal ist ein mieser Verräter.
Das sollte wohl für die wenigsten von euch eine Überraschung sein. Ich liebe dieses Buch und es spielt zur Hälfte in Amsterdam, weshalb es einfach mit muss!
Ich gestehe euch etwas: Für diese Klassenfahrt habe ich mir das Buch extra nochmal gekauft, als Taschenbuchausgabe, nur damit ich es lesen kann während wir dort sind und mit keine Sorgen machen muss, dass mein gebundenes Buch beschädigt wird. Hltet mich für verrückt!
Zu meiner Verteidigung: Mein Hardcover ist von John höchstpersönlich unterschrieben und mir total wichtig

Falls jemand von euch das Buch noch nicht kennen und auch wirklich nicht wissen sollte worum es geht, hier nochmal eine Zusammenfassung:

"Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.




Das zweite Buch für die Lesereise Amsterdam ist Das Tagebuch der Anne Frank
Ich schäme mich immer noch ein wenig, dass ich dieses Buch noch nicht gelesen habe. In 2012 war ich schon einmal in Amsterdam und im Anne Frank Haus und meine Schwester hat dort dieses Buch gekauft- bis heute habe ich es noch nicht gelesen aber das wird nun geändert.
Eigentlich wollten wir auch von der Schule aus ins Anne Frank Haus gehen, aber leider können wir das aus irgendwelchen terminlichen Gründen nicht :(

Über das Buch:
Im März 1945 starb Anne Frank im Alter von fünfzehn Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Gut zwei Jahre später wurde Het Achterhuis. Dagboekbrieven (Das Hinterhaus. Tagebuchbriefe) veröffentlicht. Für Anne Frank war ihr Tagebuch in der Enge des Verstecks Ersatz für eine Freundin und Gesprächspartnerin, Ventil für Sorgen und Unmutsausbrüche, zugleich Übungsfeld für ihre schriftstellerischen Talente. Für uns ist und bleibt es das eindringlichste und bewegendste Dokument der Judenverfolgung im Nationalsozialismus. 



Das also war meine erste Lesereise, ich hoffe sie hat euch gefallen!
Schreibt es mir in die Kommentare und sagt mir, wenn ihr mehr davon sehen wollt
Wohin geht denn euer Urlaub diesen Sommer? Habt ihr schon Urlaubslektüren geplant? Habt ihr auch Bücher, die an Orten spielen, zu denen ihre reist oder gerne reisen würdet.
Über Kommentare würde ich mich riesig freuen!

Vielleicht kann ich während der Klassenfahrt noch etwas posten, aber wahrscheinlich sehen wir uns erst nächste Woche wieder.
Ich wünsche euch eine schöne Sommerzeit :*

Alles Liebe, eure Sarah :)


Donnerstag, 16. Juli 2015

[Rezension / RANT!] - To All The Boys I've Loved Before

kurze Warnung: das hier ist keine sonderlich positive Rezension, da mir das Buch nicht gefallen hat. Wenn du es also kennst und magst und keine negative Meinung und Kritik lesen möchtest, ist das vielleicht nichts für dich. Ich würde mich natürlich riesig freuen, wenn du das hier trotzdem liest, aber ich will nicht, dass irgendjemand sich vielleicht unnötig aufregt :)



Originalsprache: Englisch
Genre: Jugendbuch, Young Adult, Romance
Verlag: Simon & Schuster
über meine gelesene Version:
Buchart: Taschenbuch
Seitenanzahl: 368 Seiten

Kaufen?

Lara Jean Song keeps her love letters in a hatbox her mother gave her. They aren’t love letters that anyone else wrote for her; these are ones she’s written. One for every boy she’s ever loved—five in all. When she writes, she pours out her heart and soul and says all the things she would never say in real life, because her letters are for her eyes only. Until the day her secret letters are mailed, and suddenly, Lara Jean’s love life goes from imaginary to out of control.
(Quelle: Amazon)

Kennt ihr das, wenn ein Buch so sehr gehypt wird und einfach alle es so lieben, dass ihr es unbedingt auch lesen wollt? Es ist gar nicht so wichtig um was es geht oder ob einen das Thema des Buchs wirklich interessiert; manchmal weiß man das gar nicht so richtig oder hat sich nur flüchtig damit beschäftigt. Aber trotzdem will man es unbedingt lesen, weil man ständig mitbekommt, wie sehr Andere es lieben.
Meistens kauft mich sich dann das Buch und geht mit sehr hohen Erwartungen rein, die oft auch erfüllt werden. Immerhin hat es meistens guten Grund, wenn ein Buch große Massen überzeugen kann! Bei diesem Buch war das leider nicht der Fall und alle meine Erwartungen wurden enttäuscht.

Aber erst mal zum Inhalt. Es geht um Lara Jean, die immer wenn sie einen Schwarm hatte, eine Brief schrieb, in dem sie mit der Schwärmerei abschließt und aufhört in den Jungen verliebt zu sein. Diese Briefe hat sie nie verschickt, sondern sie versteckte sie. Allerdings werden sie eines Tages alle verschickt und plötzlich erfahren all diese Jungs von Lara Jeans geheimen Gefühlen.

Was ich mir erhofft habe, war eine wirklich witzige und süße Geschichte, in der die Sache mit den Briefen eine wichtige Rolle spielt, in der die Protagonistin irgendwie versucht ihre früheren Schwärmereien davon zu überzeugen, dass sie nicht mehr in alle verliebt ist und gleichzeitig alles darauf setzt, herauszufinden, wer ihre Briefe einfach so verschickt hat. Ich habe mir süße Jungen erhofft (jeder schwärmt ständig von Peter K. als super tollen fiktiven Boyfriend), aber davon ist bei mir leider nichts angekommen.



Ganz oft während dem Lesen habe ich mir gewünscht, dass endlich mal richtig was passiert. Ich fand es leider an vielen Stellen einfach langweilig. Aber was wirklich dazu geführt hat, dass dieses Buch mich nicht überzeugen konnte, ist folgendes: Lara Jean war mir einfach viel zu naiv! Ich habe sie nur als nervig empfunden. Sie weiß nicht, was sie will und redet zwar ständig von ihren Schwärmereien und in wen sie verliebt ist, aber gleichzeitig kam sie mir einfach so unreif für wahre Liebe oder eine richtige Beziehung vor. Sie verhält sich eher wie eine dreizehn-jährige, was mich wirklich sehr gestört hat.
Außerdem ist die Handlung längst nicht so interessant, wie ich es mir gewünscht hatte. Lara Jean verliebt sich in Josh, den Freund ihrer Schwester. Das alleine ist schon mal wirklich nicht in Ordnung und auch die Tatsache, dass Josh während des Buchs auch manchmal etwas für Lara zu empfinden scheint oder gar die Möglichkeit sieht, mit ihr zusammen zu kommen, obwohl er in einer langen und ernsthaften Beziehung mit Lara Jeans Schwester war, spricht auf jeden Fall auch nicht für ihn!



Aber natürlich gibt es noch einen zweiten Jungen in dieser Dreiecksbeziehung.
Und das ist Peter K. Peter, der von allen Seiten geliebte und von Fangirls vergötterete Charakter, war mir noch viel unsympathischer als Josh. Er kann nett sein und süß, ja. Manchmal. Ab und zu. Aber in anderen Momenten ist er einfach nur unausstehlich, lässt Lara Jean in totaler Ungewissheit, was genau jetzt zwischen den beiden los ist, hängt ständig mit seiner Exfreundin rum und versucht diese zu beeindrucken und mir schien es, als wären Lara Jeans Gefühle ihm total egal.
Eine weiter Sache, die mich richtig gestört hat war, dass die Sache mit den Briefen zur totalen Nebensache wurde! Wie ja schon gesagt, hatte ich mir von dieser Storyline im Buch wirklich großes erhofft. Das ganze Potential ist doch da!
Aber leider spielt all das nur ganz kurz eine Rolle. Lara Jean scheint es gar nicht zu interessieren, wer die Briefe verschickt hat und warum. Es ist ihr schlicht und einfach egal. Und von den fünf Briefen, die verschickt wurden, zeigen überhaupt nur die zwei Jungen, um die es sowieso in der Dreiecksbeziehung geht eine für das Buch wichtige Reaktion. Das war also ebenfalls enttäuschend.


Nun kommen wir doch noch zu einigen positiven Aspekten. 
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich muss sagen, auch hier habe ich mehr erwartet, einfach weil Jenny Han von so vielen als Lieblingsautorinnen mit einem der schönsten Schreibstile bezeichnet wird. Ich persönlich fand den Schreibstil nicht allzu besonders, aber dennoch ließ er sich schön und flüssig lesen, was ich hier als positiv werte.
Ich habe Kitty, Lara Jeans kleine Schwester geliebt! Sie ist süß, sie ist witzig und einfach total toll! Also gab es immerhin einen Charakter, bei dem wirklich alles richtig gemacht wurde.
Und das Cover!!!! Das Cover ist einfach wunderschön! Die Vorderseite und vor allem auch die Rückseite, der Buchrücken und die Seiten im Buch sind wunderschön gestaltet. Einer der Hauptgründe, weshalb ich traurig bin, dass das Buch mir nicht gefallen hat, ist dass ich das Cover nicht mehr so sehr genießen kann. Aber wow, hier wurde bei der Buchgestaltung wirklich absolut alles richtig gemacht! 



To All The Boys I've Loved Before hat mir leider einfach nicht gefallen und konnte meine Erwartungen bei weitem nicht erfüllen, weshalb ich sehr enttäuscht war.
 Auf Grund der oben genannten Gründe bekommt es leider nur 2 von 5 Herzchen von mir.
Es tut mir leid, dass ich das Buch hier so "zerreiße" und ich weiß, dass es ein absolutes Lieblingsbuch von vielen ist. Aber ich konnte mich einfach wirklich nicht damit anfreunden und ich will hier ja immerhin meine ehrliche Meinung kund tun. Ich hoffe ihr seid mir nicht böse, auch wenn ihr das Buch mögt.
Wenn ihr es gelesen habt, schriebt mir doch eure Meinung in die Kommentare. Vielleicht stimmt ihr mir in einigen Punkten zu aber vielleicht seht ihr es auch ganz anders? Was mochtet ihr am Buch, was bei mir irgendwie nicht angekommen ist? Ich würde wirklich gerne die Gründe für den ganzen Hype hören, vielleicht könnt ihr mir ja helfen? :)



Sonntag, 12. Juli 2015

[Rezension] Maria Semple - Wo steckst du, Bernadette?



Originalsprache: Englisch
Originaltitel: Where'd you go, Bernadette
Genre: Roman
über meine gelesene Version:
Verlag: btb Verlag
Buchart: Taschenbuch
Seitenanzahl: 384 Seiten

Kaufen?


Bernadette Fox ist chaotisch, überfordert – und ungeheuer liebenswert. Ihr Ehemann Elgie, der neue Hoffnungsträger bei Microsoft, mag ihren Witz. Und ihre verrückten Ideen. Irgendwie auch ihre Unsicherheit, wenn sie mal wieder von quälenden Ängsten heimgesucht wird. Die anderen Mütter, allesamt perfekt organisiert, halten Bernadette allerdings für eine Nervensäge. Verantwortungslos. Schließlich beschäftigt sie online eine indische Assistentin, die den Alltag für sie regelt. Zum Stundensatz von 0,75 Dollar reserviert Manjula den Tisch im Restaurant, erledigt mal eben die Bankgeschäfte und bucht den Familienurlaub in die Antarktis. Und für ihre 15 jährige Tochter Bee, die kleine Streberin, ist Bernadette, na ja, eine Mutter. Bee kennt ja keine andere. Doch irgendwann beschließt Bernadette auszubrechen. Ihr wird das alles zu viel. Und auf einmal ist sie verschwunden …



Was mich bei diesem Buch gleich angesprochen hat, ist das Cover. Es gefällt mir richtig gut. Ich mochte schon das englische Cover total und dass das deutsche dann noch schöner ist, ist wirklich selten und hat mich irgendwie total gefreut.
Der Klappentext klingt ja auch ziemlich interessant.
Ganz normale "Erwachsenen" Romane sind für mich als Jugenbuchliebhaberin normalerweise nicht so wirklich das Richtige, aber ich dachte mir, dass es gut wäre mehr zu lesen, was ich sonst nicht so gewohnt bin und außerdem hat mir Die letzten Tage von Rabbit Hayes ja auch total gut gefallen und das war ebenfalls ein Roman. Ich dachte also dieses Buch könne mir sehr gut gefallen.
Dem war leider nicht wirklich so.
Hier ist das Problem, was ich mit dem Buch habe: Die Charaktere sind einfach total unsympathisch. Und damit meine ich zu ziemlich jeden.
Bernadette selbst ist ziemlich unausstehlich und während es klar wird, dass sie wohl psychische Probleme hat, wird darauf einfach meiner Meinung nach total schlecht reagiert und der Umgang mit dem Thema hat mir einfach nicht gefallen.
Auch ihr Mann, der am Anfang noch ganz nett erscheint, hat mir irgendwann nicht mehr gefallen, da er sich einfach wirklich unreif verhalten hat und total blöde Fehler begannen hat.
Die anderen wichtigen Charaktere sind Nachbarinnen und Arbeitskollegen, die nichts besseres mit ihrem Leben zu tun haben als zu lästern, was ich auch nicht sonderlich mochte.
Der einzige Charakter, der mir zumindest meistens gefallen hat, ist Bee, Bernadettes Tochter. Sie ist süß und witzig und verhält sch als einige auf eine Art und Weise, die ich nachvollziehen kann.


Zum Schreibstil muss ich doch nochmal etwas positives sagen. Ich fand es, vor allem zu Beginn, echt toll, dass die Geschichte in Form von E-mails, Briefen, Nachrichten usw geschrieben ist. Nur selten gibt es Momente, in denen Bee das Erzählen kurz übernimmt, aber ansonsten erfährt man alles über Nachrichten der Personen aneinander. Das finde ich wirklich cool gemacht und es ist auch wirklich gut umgesetzt worden.

Am besten gefallen hat mir dann doch tatsächlich das Ende. Es ist nochmal ein bisschen was anders, es gab mehr Handlung und ich fand es nicht mehr so langweilig. Am Ende hat es mir wirklich noch ziemlich gut gefallen, was ich überraschend fand.

Alles in allem will ich gar nicht sagen, dass das Buch nicht gut ist. Es hat einfach nur meinen Geschmack nicht so wirklich getroffen und mir deshalb nicht allzu gut gefallen. Es gab aber dennoch Dinge, die mir gut gefallen haben, weshalb die Bewertung auch noch relativ gut ausfällt. Bee ist eine süße Protagonistin und ich bin froh sie kennengelernt zu haben, obwohl mir ihre Geschichte sonst nicht wirklich zugesagt hat.


Für mich war das Buch leider nichts aber ich kann mir trotzdem vorstellen, dass es anderen von euch gut gefallen könnte, wenn ihr Romane dieser Art mögt. 
Die Charaktere haben mich genervt aber es gab auch gute Seiten. 
Es bekommt letztendlich 3 von 5 Herzchen von mir!


Danke an den Verlag für dieses Rezensionsexemplar!


Mittwoch, 1. Juli 2015

[Rezension] Das Malbuch für alle, denen zum Aussteigen das Geld fehlt



Originalsprache:  Französisch
OriginaltitelCahier de gribouillages pour les adultes qui veulent tout plaquer
Genre: Malbuch, Kreativbuch

Verlag: Blanvalet
über meine gelesene Version:
Buchart: Taschenbuch
Seitenanzahl: 60 Seiten

Kaufen?

Endlich frei sein!
Sie würden lieber im Schatten einer Palme liegen, als im Schatten anderer stehen? Den Klotz an Ihrem Bein wollten Sie schon lange loswerden? Sie suchen den Schlüssel zur Freiheit? Kein Geld? Keine Ahnung, wie das gehen soll? Kein Problem!

Mit dem neuen originellen Malbuch von Claire Faÿ setzen Sie den Stift gezielt an den Punkten an, die Ihnen bislang einen Strich durch Ihren Lebenstraum gemacht haben. Nur ein paar Zeichnungen – und Ihr Glück ist vollkommen. Nie war es einfacher, ja zu sich selbst zu sagen und das »Aussteigen« mit leichter Hand zu vollziehen.

Der neue Kultbestseller aus Frankreich


Ein Malbuch für Erwachsene - wenn das nicht mal cool ist!
Wie der Titel "Das Malbuch für alle, denen zum Aussteigen das Geld fehlt" bereits sagt, ist das Buch ist vor allem für vom Job genervte oder gestresste Angestellte, wahrscheinlich Büroarbeiter. Nun bin ich zwar noch Schülerin, aber auch ich kenne das Gefühl des totalen Stress und dass man am liebsten "aussteigen" würde. Allerdings fehlt mir dazu nicht mal unbedingt das Geld sondern eher die Bildung und das Abi.
Was ich sagen will, auch für mich, die ich nicht in die typische Zielgruppe passe, hatte das Malbuch wirklich was zu bieten!

Es gibt lauter interessante Ideen, was man ausmalen und auch selbst zeichnen kann. Ich finde es toll, wie viel kreativen Freiraum das Buch einem lässt!
Die Ideen zum Zeichnen sind oft wirklich witzig und sollen außerdem dabei helfen, dass man sich z.B. nach langem Arbeitsstress entspannt und sich danach wirklich besser fühlt, weil man Dinge getan hat wie "das Schneckenhaus zu verlassen" oder die Etikette, die einem aufgedrückt wurden durch viel bessere zu ersetzen.



Es macht Spaß zu malen und die Ideen sind, fast alle, wirklich toll.
Man muss kein total begabter Künstler sein um die Ideen umzusetzen, jeder kann bei diesem Malbuch einfach mal kreativ sein!

Allerdings gibt es keine richtigen Ausmalbilder, bei denen man ohne viel nachzudenken oder kreativ zu sein ein bisschen entspannen kann, das hätte ich auch noch ziemlich gerne gesehen.
Es gab leider die ein oder andere Seite, mit der ich wirklich nicht allzu viel anfangen konnte, aber das hat mich nicht wirklich gestört, da ich mich dann einfach auf die anderen Seiten konzentriert habe.
Alles in allem hat es mir dieses Malbuch, bis auf ein paar Kleinigkeiten allerdings wirklich gut gefallen.





Dieses tolle Malbuch lädt zum Kreativsein ein, in mehreren Hinsichten, als das man nur anmalt. Meiner Meinung nach kann es außerdem durchaus auch für Schüler interessant sein.
Ich vergeben 4 von 5 Herzchen!



Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

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