Montag, 27. April 2015

[Rezension] Death Note - Black Edition, Band 1

Diese Rezension bezieht sich auf das erste Buch der „Black Edition“ von Death Note, also auf Teil 1 „Langeweile“ und Teil 2 „Konfluenz“, wenn man es als einzelne Mangas sieht.


Reihe: Death Note, Band 1 & 2
Originalsprache: Japanisch
Genres: Manga, Drama, Mystery, Thriller

Deutsche Black Edition
Verlag: TOKYOPOP
Art des Buchs: Manga, Taschenbuch
Seitenanzahl: 384 Seiten


Light geht in die High School und steht kurz vor den schwierigen Aufnahmeprüfungen für Japans Elite-Universitäten. Doch das ist für Light keine große Herausforderung. Schließlich ist er mit so überdurchschnittlicher Intelligenz gesegnet, dass er alle Prüfungen stets mit Bravour besteht, und außerdem ist er fleißig und gewissenhaft. Doch eines Tages findet er auf dem Schulhof ein rätselhaftes Notizbuch. Es handelt sich um ein so genanntes „Death Note“. Wenn man den Namen eines Menschen in das Buch schreibt, stirbt dieser Mensch. Light findet nicht nur Genaueres über die genaue Vorgehensweise heraus, sondern trifft auch bald auf den ursprünglichen Besitzer des Buches: einen Todesgott.
Teil 1:
Die Versuchung das Buch zu benutzen ist zu groß für Light. Er begreift das „Death Note“ als eine Chance, um die Welt von Bösem und von Verbrechern zu befreien. So fallen ihm immer mehr Schwerverbrecher zum Opfer und schließlich wird auch die Polizei auf diese mysteriösen Todesfälle aufmerksam. An der Spitze der dafür eigens gegründeten, internationalen Sonderkommission stehen der Polizeichef von Tokyo und ein Sonderermittler, von dem weder Gesicht noch Name bekannt ist. Er wird nur mit „L“ angesprochen. Auch das amerikanische FBI entsendet einige Ermittler und nimmt die Fährte auf…
Teil 2:
Light bekommt den Namen des FBI-Agenten heraus, der ihn verfolgt, und wieder lässt er das »Death Note« seine tödliche Wirkung entfalten. Ebenso scharfsinnig plant L seine Schachzüge, um Kira zu stellen. Während er einen Teil seiner Identität preisgeben muss, kommt es zum Duell der Superhirne...




Death Note“ ist der erste Manga, den ich gelesen habe und er hat mir sehr gut gefallen.
Erst einmal, gefällt es mir generell Mangas zu lesen. Im Vorhinein war ich mir, was das angeht, ein wenig unsicher. Aber es ist wirklich nicht schlecht. Man kommt sehr schnell voran, deshalb ist es auch etwas, was man gut zwischen durch lesen kann und parallel zu anderen Büchern oder einfach mal so an einem Nachmittag. Im Moment komme ich immer noch manchmal mit der Reihenfolge der Bilder durcheinander, aber mit der Zeit versteht man das Prinzip dann doch.Zu der Story selbst muss ich sagen, dass sie mir wirklich sehr gut gefällt. Death Note ist spannend und hat mich wirklich mitgerissen. Die Idee den eigentlichen Bösewicht als Hauptcharakter zu benutzen finde ich wirklich genial.
Nun nochmal etwas zum Zeichenstil. Wie bereits gesagt lese ich die Black Edition der Mangareihe und ich finde die Bücher so schön! Man merkt, dass wirklich viel Liebe ins Detail gesteckt wurde und auch wenn ich bisher noch keine anderen Mangas gelesen habe, mit denen ich den Zeichenstil vergleichen könnte, kann ich sagen dass mir dieser hier wirklich sehr gut gefällt. Ich habe ja schon gesagt, dass ich finde dass L wirklich toll aussieht und ich finde dass auch die anderen Charaktere sehr gut und ihreren Persönlichkeiten entsprechend gezeichnet wurden. Das Aussehen passt einfach zu ihnen. Besonders möchte ich an dieser Stelle noch einmal die Todesgötter hervor heben, da ich deren Aussehen wirklich sehr kreativ und toll finde.
Es geht von Anfang an erstmal um Light, der durch das Death Note eines Todesgotts die Fähigkeit bekommt jeden zu töten, solange der dessen Namen und Gesicht kennt. Light sagt selbst, dass er diese Fähigkeiten nutzen will um eine "bessere Welt" aufzubauen. Er wird im Internet von Anhängern unterstützt, die ihn "Kira" nennen, in der Öffentlichkeit jedoch richten sich alle gegen diesen neuen Serienmörder und die Polizei beginnt Ermittlungen. Leiter der Sondereinheit ist noch dazu niemand anderes als Lights Vater. Die Ermittler bekommen Hilfe vom geheimnisvollen L, der ein wahres Genie ist, was Detektivarbeit angeht und vor dem Light sich wirklich in Acht nehmen muss.
Ich persönlich mag Light nicht besonders. Das liegt an seinen ethischen Einstellungen und daran, dass er generell kein wirklich liebenswerter Charakter ist. Das Gute ist aber, dass er so intelligent ist. Sein Genie macht ihn zu einem super Charakter für die Story.
Außerdem liebe ich L. Er ist so mysteriös und immer mindestens genauso weit wie Light oder ihm sogar schon einen Schritt voraus. Somit ist er ein mehr als ebenbürtiger Gegenspieler für Light. In gewisser Weise ist er der "Gute" und das obwohl er gegen den eigentlichen Hauptcharakte arbeitet. Ihr seht, mir gefällt dieses Prinzip sehr gut. Zudem liebe ich wie L aussieht und wie besonders und exzentrisch er ist.
Was ich schade finde ist, dass es bisher kaum wichtige und gute weibliche Charaktere gibt. Das ganze Ermittlerteam besteht zum Beispiel nur aus Männern... Die einzige weibliche Rolle, die in beiden ersten Teilen vor kommt ist Lights Schwester, aber alles was sie jemals macht, ist ihren Bruder anzuhimmeln, und sich zu fragen wie er nur so schlau sein kann während sie ach so dumm ist... Ich wünsche mit für die weitern Teile gute, starke Frauen oder Mädchen. die zeigen, dass sie es genauso drauf haben wie die Männer.

Alles in allem finde ich, dass Death Note ein sehr cooler Manga ist mit einer tollen Story. Man muss Lights Ansichten auf keinen Fall vertreten um die Geschichte toll und spannend zu finden. Mir macht es großen Spaß diese Reihe zu lesen und finde es echt super bisher. Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.


Ich mochte diesen Mange wirklich seht gerne und bis auf ein paar Kleinigkeiten gibt es eigentlich nichts auszusetzen! Death Note, Black Edition 1 bekommt 4 von 5 Herzchen von mir!



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