Dienstag, 28. April 2015

[Rezension] David Levithan – Are We There Yet



Originalsprache: Englisch
Genres: Jugendbuch, Contemporary
über meine gelesene Version:
Verlag: Knopf Books for Young Readers
Art des Buchs: Taschenbuch
Seitenanzahl: 256 Seiten


Manchmal ist dein Ziel nicht der Ort, an dem du ankommst...
Ein großartig durchdachter Roman vom Co-Autor mit John Green von „Will Grayson, Will Grayson“
Danny ist es nicht gewöhnt etwas mit Elijah gemeinsam zu haben, nicht mal im geringstem. Ihr Nachname ist das Einzige, was sie verbindet. Danny und Elijahs Leben könnten nicht unterschiedlicher sein. Aber eine gemeinsame Reise verwickelt sie in Romanze, Wunder und die Schönheit von Italien. Und sich zu verlieben öffnet ihre Augen im Bezug auf die Distanz, die zwischen ihnen gewachsen ist. Kann ein Mädchen sie daran erinnern, was es bedeutet Brüder zu sein?


David Levithan ist einer meiner Lieblingsautoren. Vielleicht habt ihr schon mal von einigen seiner Büchern gehört. „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ ist sein wohl bekanntestes eigenes Buch und bei „Will und Will“ hat er mit John Green zusammen gearbeitet.
Einige seiner Bücher wurden ins Deutsche übersetzt, „Are We There Yet“ gehört aber bisher nicht dazu.
Ich hatte eigentlich ziemlich hohe Erwartungen an dieses Buch, aber ich habe mich auch darauf eingestellt, dass es mir eventuell nicht gefallen könnte, da ich bisher auch schon ein Buch von David Levithan gelesen habe, die ich nicht wirklich mochte.
Dieses Buch geht leider auch eher in die negative Richtung.
Es geht um zwei Brüder, die sich sehr auseinander gelebt haben, obwohl sie sich mal sehr gut verstanden haben. Die beiden sind sich kein bisschen ähnlich und im Leben des Einen ist einfach kein Platz für den Anderen – bis ihre Eltern den beiden eine gemeinsame Reise nach Italien organisieren.
Ich mochte einige der Charaktere sehr und fand auch die Entwicklung, die in der kurzen Zeitspanne, in der das Buch spielt, stattgefunden hat gut. Außerdem liebe ich natürlich die Art wie David Levithan schreibt. Er kann wundervoll mit Worten umgehen. Es gab wieder einmal viele sehr schöne Zitate und das Buch liest sich einfach sehr gut. Außerdem war es wirklich nicht so vorhersehbar, wie ich am Anfang befürchtet habe. Immer wenn ich dachte, dass ich jetzt weiß, wo es mit der Geschichte hin geht und was als nächstes passiert, geschah etwas anderes.
Jedoch hat mir vieles von dem, was unerwartet passiert ist, nicht gut gefallen. Ich fand die Story an ein paar Stellen eher langweilig und einige Wendungen nicht sonderlich gut gelungen. 
Die Romanze, um die es in dem Buch auch noch geht, wurde meiner Meinung nach nicht gut gelöst und zudem war Julia nicht wirklich ein guter oder für die Geschichte wirklich relevanter Charakter. Das Ende hat mich auch ein wenig enttäuscht, weil ich die ganze Zeit auf etwas gewartet habe, dass mich doch noch voll und ganz von dem Buch überzeugt.
Letztendlich ist die Geschichte nicht schlecht für zwischendurch, wenn man nicht mit zu hohen Erwartungen heran geht und es gibt einige schöne Momente und die üblichen wunderschönen Zitate. Das Beste ist meiner Meinung nach auf jeden Fall David Levithans Schreibstil. Alles in allem konnte mich Are We There Yet vom Inhalt jedoch nicht sonderlich überzeugen.



Das Buch war für mich so ein Mittelding. Ich mochte manche Aspekte, während andere mich gestört haben. Rückblickend und im Vergleich mit anderen Büchern muss es eher negativ bewerten. Insgesamt vergebe ich leider nur 2,5 von 5 Herzchen.



Ich habe dieses Buch für die Disney Challenge von Bows and Fairytales gelesen.





Das Buch hat mich durch den Klappentext und vor allem den Autor angelockt, aber das Cover konnte mich von Anfang an nicht sonderlich begeistern.

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